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Image by Tanya Barrow

Tliltocatl vagans

  • Terrariumgröße: 30x40x30cm (bodenbewohnend, gräbt)

  • Temperatur: Tagsüber 24-28°C, nachts 20-22°C

  • Luftfeuchtigkeit: 55-75%, mäßig feucht

  • Einrichtung: Leicht feuchte Terrarienerde (tief), Versteck, Bodenpolizei, Pflanzen, Moos, Wasserschale

  • Ernährung: Heimchen, Grillen, Schaben

  • Verhalten: Aktiv, gräbt moderat

  • Temperament: 3/10 – eher ruhig

  • Körperlänge: Ca. 6-7cm

  • Wachstumsrate: 4/10, eher langsam

  • Lebenserwartung: ♀️ 20-25+ J., adult in ca. 4-6 J.; ♂️ 4-6 J., adult in ca. 3-4 J.

  • Haltungsschwierigkeit: 3/10

  • Herkunft: Mexiko

  • Natürlicher Habitat: Tropische immergrüne Laubwälder, Übergangszonen zu dornigen Trockenwäldern und Buschland. Die Art ist anpassungsfähig an anthropogen veränderte Gebiete wie Viehweiden, Plantagen und sogar Rasenflächen. Sie bewohnt meistens dichte Wälder mit hohen Bäumen wie Mahagoni und Palmen, wo sie in weichem, humusreichem Boden flache Höhlen gräbt, oft unter Wurzeln oder umgestürzten Bäumen. Der Boden ist von dichten Sträuchern bedeckt, während die Regenzeit für eine moderate Luftfeuchtigkeit sorgt.

  • Im Hobby seit: 2000er Jahre

  • Haltungstipps: Mäßige Luftfeuchtigkeit – eine feuchte Ecke (Pflanze) und Wasserschale reichen. Biete Versteckmöglichkeiten – sie gräbt moderat. 

  • Besonderheiten: Der Name „vagans“ bedeutet im Lateinischen „wandernd“ und deutet auf ihre Neigung hin, in ihrem Lebensraum umherzustreifen, bevor sie sich ein Versteck sucht – ein Verhalten, das sie von anderen Arten ihrer Gattung unterscheidet. Diese Vogelspinne ist für ihre robuste Natur bekannt und eignet sich gut für Anfänger, da sie nur selten aggressiv reagiert. Ihr Körper zeigt ein tiefes Schwarz mit einem leichten, rötlichen Schimmer auf den Beinen, während das Abdomen mit dichten roten Härchen bedeckt ist, die ihre Widerstandsfähigkeit unterstreichen. Ein Problem im Hobby ist die Verwechslung und Hybridisierung mit anderen Tliltocatl-Arten, insbesondere T. kahlenbergi und T. epicureanum. Aufgrund früherer taxonomischer Unklarheiten und unsauberer Zuchtpraktiken kursieren viele Hybride im Handel, was die genaue Bestimmung erschwert. Alle Arten der Gattung Tliltocatl sind im Anhang II des Washingtoner Artenschutzabkommens (CITES) gelistet und somit herkunftsnachweispflichtig.

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