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Image by Tanya Barrow

Phrynichus diadema

(Geißelspinne)

  • Terrariumgröße: 30x30x40 cm (baumbewohnend/kletternd)

  • Temperatur: Tagsüber 25–30°C, nachts 22–24°C

  • Luftfeuchtigkeit: 70–85%, feucht halten

  • Einrichtung: Feuchte Terrarienerde, Bodenpolizei, Moos, Pflanzen,  senkrechte Korkröhre oder Korkplatten, flache Wasserschale

  • Ernährung: Heimchen, Schaben, Grillen, kleine Gliederfüßer

  • Verhalten: Nachtaktiv, jagend, scheu, klettert aktiv an vertikalen Flächen

  • Temperament: 3/10 – zurückhaltend, fluchtbereit

  • Körperlänge: 2–5 cm (Beinspannweite bis 25 cm)

  • Haltungsschwierigkeit: 3/10

  • Herkunft: Ostafrika (z. B. Tansania, Kenia)

  • Natürlicher Habitat: Tropische Wälder und Savannen Ostafrikas. Sie leben an vertikalen Strukturen wie Baumstämmen, unter loser Rinde oder in Felsspalten. Der Boden ist lehmig bis sandig, oft bedeckt mit Laub und Moos, aber sie verbringen wenig Zeit direkt darauf. Das Klima ist warm und feucht mit saisonalem Regen und hoher Luftfeuchtigkeit.

  • Im Hobby seit: 2000er Jahre

  • Haltungstipps: Biete eine senkrechte Korkröhre oder Korkplatten an, an denen sie klettern und sich verstecken kann. Halte die Luftfeuchtigkeit durch feuchtes Moos oder gelegentliches Besprühen hoch. Wichtig: Sie häutet sich kopfüber an vertikalen Flächen, also stelle eine raue Oberfläche (z. B. Kork) bereit, die den Boden nicht berührt. Füttere abends mit lebender Beute – sie jagt mit ihren Pedipalpen. Ein sicherer Verschluss ist essenziell, da sie flinke Kletterer ist.

  • Besonderheiten: Phrynichus diadema gehört zur Familie Phrynichidae (nicht Phrynidae) und ist eine Geißelspinne mit brauner bis schwarzer Färbung und besonders langen, antenniformen Tastbeinen. Ihre Pedipalpen sind stärker spezialisiert als bei Phrynus, mit einer „Fanghand“-Struktur. Sie ist harmlos und im Hobby ein exotischer Vertreter aus Ostafrika, geschätzt für ihr markantes Aussehen.

    Unterschiede zwischen Phrynus und Phrynichus

  • Phrynus (Phrynidae): Tastbeine extrem lang, Pedipalpen bilden einen „Fangkorb“, Verbreitung hauptsächlich neotropisch.

  • Phrynichus (Phrynichidae): Pedipalpen mit „Fanghand“-Struktur (Tibia als bewegliche Klaue), Verbreitung eher afrikanisch und asiatisch.

© TT
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