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Image by Tanya Barrow

Pamphobeteus sp. cascada

  • Terrariumgröße: Min: 40x40x30cm (bodenbewohnend, gräbt)

  • Temperatur: Tagsüber 24-28°C, nachts 20-22°C

  • Luftfeuchtigkeit: 75-85%, feucht halten

  • Einrichtung: Feuchte Terrarienerde (tief), Versteck, Wasserschale, Bodenpolizei, Pflanzen, Moos

  • Ernährung: Heimchen, Grillen, Schaben

  • Verhalten: Aktiv, gräbt moderat

  • Temperament: 5/10 –ruhig, kann skittisch sein

  • Körperlänge: Ca. 7-8cm

  • Wachstumsrate: 9/10, Sehr schnell

  • Lebenserwartung: ♀️ 12-18 J., adult in ca. 2-3 J.; ♂️ 2-4 J., adult in ca. 1,5-2 J.

  • Haltungsschwierigkeit: 5/10

  • Herkunft: Ecuador

  • Natürlicher Habitat: Diese Art ist in den tropischen Regenwäldern des nordwestlichen Ecuador endemisch, insbesondere in den Regionen der Provinzen Esmeraldas, Imbabura oder Pichincha, wo ähnliche Pamphobeteus-Arten vorkommen. Diese Gebiete liegen in den Tiefland- und Vorgebirgsregenwäldern der Chocó-Bioregion, einer der artenreichsten Regionen der Welt. Genaue Fundorte sind nicht dokumentiert, da die Art im Hobby unter einem Handelsnamen bekannt ist und keine präzisen wissenschaftlichen Lokalitätsdaten vorliegen.

  • Im Hobby seit: 2000er Jahre

  • Haltungstipps: Halte den Boden feucht und biete Versteckmöglichkeiten – sie gräbt moderat. Vorsicht, ihre Brennhaare können reizen!

  • Besonderheiten: P. sp. cascada besticht durch ihre imposante Erscheinung und ihren ausgeprägten Sexualdimorphismus. Jungtiere zeigen das für die Gattung typische „Tannenbaum“-Muster auf dem Abdomen, ein auffälliges, sternförmiges Farbmuster, das bis zum 5. Nymphenstadium (ca. 2-3 cm Körperlänge) verblasst. Adulte Weibchen präsentieren eine dunkelbraune bis schwarze Grundfarbe mit leicht rötlichen Haaren auf dem Abdomen und einer markanten, rosafarbenen Zeichnung hinter den Augenpaaren auf dem Carapax, die wie ein zarter Farbschimmer wirkt. Adulte Männchen sind besonders beeindruckend: Sie entwickeln eine strahlende violette bis rosa Färbung an den Beinen und am Carapax, die durch Irisierung (Lichtbruch) glänzt – ein Merkmal, das sie zu einer der farbenprächtigsten Vogelspinnen macht. Diese Umfärbung der Männchen erfolgt nach der Reifehäutung, was sie von den eher einheitlich gefärbten Weibchen deutlich abhebt. Ökologische Daten zur Chocó-Bioregion (z. B. WWF-Berichte) unterstützen die Annahme, dass der Name „cascada“ (deutsch: Wasserfall) auf die feuchte, wasserreiche Umgebung anspielt.

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