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Image by Tanya Barrow

Cerbalus aravaensis

(Riesenkrabbenspinne)

  • Terrariumgröße: 30x30x30 cm (terrestrisch)

  • Temperatur: Tagsüber 25–30°C, nachts 20–24°C

  • Luftfeuchtigkeit: 40–60%, trocken bis mäßig feucht

  • Einrichtung: Feuchte Terrarienerde, Bodenpolizei, Moos, kleine Korkstücke, trockenes Gras, flache Wasserschale

  • Ernährung: Insekten (Heimchen, Grillen, Schaben)

  • Verhalten: Nachtaktiv, baut Trichternetze, scheu

  • Temperament: 3/10 – zurückhaltend, harmlos

  • Körperlänge: 2-3 cm (Beinspannweite bis 14 cm)

  • Haltungsschwierigkeit: 3/10

  • Herkunft: Israel/Jordanien (Arava-Wüste)

  • Natürlicher Habitat: Südliche Arava-Ebene an der Grenze zwischen Israel und Jordanien, ein Teil des Afro-Syrischen Grabenbruchs. Sie lebt in Sanddünen und teilweise stabilisierten Sanden an den Rändern von Salzmarschen, besonders in der Region der "Sands of Samar". Sie ist nachtaktiv und am aktivsten in den heißesten Sommermonaten (Juli-August). Tagsüber versteckt sie sich in unterirdischen Röhren mit einer speziellen, beweglichen Falltür aus Sand und Seide.

  • Im Hobby seit: 2010er Jahre

  • Haltungstipps: Biete Sandsubstrat zum Graben und Verstecke. Halte die Luftfeuchtigkeit niedrig, nur leicht feucht.

  • Besonderheiten: Cerbalus aravaensis ist mit bis zu 14 cm Beinspannweite die größte Jagdspinne des gesamten Nahen Ostens. Eine echte Wüstenkönigin! Sie wurde erst 2007 wissenschaftlich beschrieben und sorgt bis heute für Aufsehen. Was besonders fasziniert: Obwohl sie eine Jagdspinne ist, baut sie Trichternetznetze mit einer genialen Falltür-Mechanik aus Sand und Seide. Sie jagt nicht nur Insekten, sondern hat auch kleine Eidechsen erbeutet. Größer als sie selbst! Leider ist ihr Habitat stark bedroht: Die Sanddünen der Arava wurden von 7 km² auf unter 3 km² durch Landwirtschaft und Sandabbau reduziert. Ihr Überleben hängt nun von Naturschutzreserven ab.

© TT
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