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Image by Tanya Barrow

Atrax spp.

(Sydney-Trichternetz-Spinne)

  • Terrariumgröße: 30x30x20 cm (terrestrisch)

  • Temperatur: Tagsüber 22–26°C, nachts 18–22°C

  • Luftfeuchtigkeit: 70–80%, feucht halten

  • Einrichtung: Feuchte Terrarienerde, Bodenpolizei, Moos, viele Äste, kleine Korkstücke, Pflanzen, flache Wasserschale

  • Ernährung: Insekten (Heimchen, Grillen, Schaben)

  • Verhalten: Nachtaktiv, baut Trichternetze, aggressiv bei Bedrohung

  • Temperament: 8/10 – sehr defensiv, giftig

  • Körperlänge: 1-5 cm

  • Haltungsschwierigkeit: 10/10 – nur für erfahrene Halter

  • Herkunft: Australien

  • Natürlicher Habitat: Feuchte Wälder und Buschland der Ostküste Australiens, z. B. nahe Sydney. Der Boden ist lehmig und oft mit Laub, Moos und verrottendem Holz bedeckt. Die Vegetation besteht aus Eukalyptusbäumen, Farnen und dichtem Unterholz, das ein kühles, feuchtes Klima mit regelmäßigem Niederschlag bietet. Häufig in Erdlöchern oder unter Felsen.

  • Im Hobby seit: 2000er Jahre

  • Haltungstipps: Biete eine tiefe Schicht feuchte Terrarienerde (mindestens 10 cm), damit sie ihre Trichternetze bauen kann und füge Verstecke wie Korkstücke oder kleine Pflanzen hinzu, um die natürliche Umgebung nachzuahmen. Halte die Luftfeuchtigkeit durch feuchtes Moos und regelmäßiges Besprühen hoch, aber vermeide Staunässe. Füttere mit lebenden Insekten und sei extrem vorsichtig, der Biss ist für Menschen potenziell tödlich! Verwende lange Pinzetten und öffne das Terrarium nur mit Schutzkleidung.

  • Besonderheiten: Atrax robustus, die berüchtigte „Sydney-Trichternetz-Spinne“, ist glänzend schwarz mit einem kompakten Körper und kurzen, kräftigen Beinen. Ihr Gift enthält Atraxotoxin, das das Nervensystem angreift und ihre Aggressivität macht sie zu einer der gefährlichsten Spinnen der Welt. Ein wichtiger Punkt: Das Gift der Männchen ist deutlich toxischer als das der Weibchen. Im Hobby ist sie eine Herausforderung und sollte nur von erfahrenen Haltern gehalten werden, die sich dieser Realität vollständig bewusst sind. Das Risiko ist deutlich höher als bei Phoneutria.

© TT
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