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Blick auf die Wüstenlandschaft

Tliltocatl albopilosus

  • Terrariumgröße: 30x40x30cm (bodenbewohnend, gräbt)

  • Temperatur: Tagsüber 24–28°C, nachts 20–22°C

  • Luftfeuchtigkeit: 65–75%, mäßig feucht

  • Einrichtung: Feuchte Terrarienerde (tief), Versteck, Bodenpolizei, Pflanzen, Moos, Wasserschale

  • Ernährung: Heimchen, Grillen, Schaben

  • Verhalten: Aktiv, gräbt moderat

  • Temperament: 3/10 – eher ruhig

  • Körperlänge: Ca. 6–7cm

  • Wachstumsrate: 4/10, eher langsam

  • Lebenserwartung: ♀️ 20-25+ J., adult in ca. 4-6 J.; ♂️ 4-6 J., adult in ca. 3-4 J.

  • Haltungsschwierigkeit: 3/10

  • Herkunft: Nicaragua, Honduras, Costa Rica, Guatemala, Venezuela

  • Natürlicher Habitat: Lebt in den feuchten Wäldern Mittelamerikas, insbesondere in Regionen wie Cortés in Honduras, nahe San Pedro Sula, oder in Nicaragua, wo sie als Kulturfolger gilt, in Höhenlagen von 50–300 m. Sie bewohnt dichte Wälder mit hohen Bäumen wie Mahagoni und Palmen, wo sie in weichem, humusreichem Boden flache Höhlen gräbt, oft unter Wurzeln oder umgestürzten Bäumen. Der Boden ist von dichten Sträuchern bedeckt, während die Regenzeit für eine moderate Luftfeuchtigkeit sorgt.

  • Im Hobby seit: 1980er Jahre

  • Haltungstipps: Mäßige Luftfeuchtigkeit – eine feuchte Ecke und Wasserschale reichen. Biete Versteckmöglichkeiten – sie gräbt moderat. 

  • Besonderheiten: Der Name „albopilosus“ bedeutet im Lateinischen „weißhaarig“ und verweist auf die dichten, weißen Härchen, die ihren Körper bedecken und ihr ein flauschiges, fast plüschiges Aussehen verleihen – ein Grund, warum sie oft als „Teddybär-Vogelspinne“ bezeichnet wird. Diese Art ist besonders bei Anfängern beliebt, da sie ein ruhiges Temperament zeigt und selten aggressiv reagiert. Ihr Körper ist ein tiefes Braun, das von den weißen Härchen überlagert wird, was ihr ein weiches, samtiges Erscheinungsbild verleiht, das an die sanften Schatten unter den Palmen Mittelamerikas erinnert. In Nicaragua ist sie besonders zahlreich und hat sich an menschliche Umgebungen angepasst, was sie zu einem faszinierenden Beispiel für Anpassungsfähigkeit macht. Alle Arten der Gattung Tliltocatl sind im Anhang II des Washingtoner Artenschutzabkommens (CITES) gelistet und somit herkunftsnachweispflichtig.

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