
Stichoplastoris asterix
Terrariumgröße: Min. 30x30x30 cm (viel Erde)
Temperatur: Tagsüber 24–28°C, nachts 20–23°C
Luftfeuchtigkeit: 70–90%, feucht mit guter Belüftung
Einrichtung: Viel feuchte Terrarienerde, Bodenpolizei, kleine Wasserschale, Korkhöhle, Pflanzen, Moos
Ernährung: Heimchen, Grillen, Schaben
Verhalten: Scheu, webt tiefe Wohnröhren
Temperament: 5/10 – scheu, flink, etwas nervös
Körperlänge: ca. 3,5-4 cm
Wachstumsrate: 5/10, mittelmäßig
Lebenserwartung: ♀️ 10-15 J., adult in ca. 3-4 J.; ♂️ 2-3 J., adult in ca. 2 J.
Haltungsschwierigkeit: 5/10 – mittelschwer (Grabverhalten, wenig Info).
Herkunft: Endemisch im norden Costa Ricas
Natürlicher Habitat: Sie bewohnt die tropischen Feuchtwälder des nördlichen Tieflands um Upala (Provinz Alajuela), nahe der Grenze zu Nicaragua. Das Habitat ist durch eine ausgeprägte Regenzeit und eine hohe Bodenfeuchtigkeit geprägt (hohe Luftfeuchtigkeit 80–95 %, Temperaturen 24–28 °C). Lebt in Böden mit viel organischem Material (Laub, Humus), gräbt tiefe Röhren in Böschungen, unter Steinen oder Wurzeln. Oft in feuchten, schattigen Waldgebieten nahe Flüssen.
Im Hobby seit: 2010er Jahre
Haltungstipps: Halte das Terrarium feucht mit guter Belüftung, um Schimmel zu vermeiden. Diese Spinne ist harmlos, aber schnell – immer vorsichtig das Terrarium öffnen. Auf Feuchtigkeit achten
Besonderheiten: Kleine, aber hübsche fossoriale Spinne mit leicht bläulichem Schimmer. Abdomen oft hellbraun mit dunkleren Mustern, Beine braun mit metallischem Glanz. Der Name „asterix“ stammt vom Comic-Charakter (klein, aber stark) – passend für diese kompakte Spinne. Sehr grabfreudig; viele Exemplare bleiben jahrelang unsichtbar. Eine der wenigen bläulich schimmernden grabenden Arten aus Zentralamerika.
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