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Blick auf die Wüstenlandschaft

Sicarius gracilis

(Sandspinne)

  • Terrariumgröße: 30x30x20 cm (terrestrisch/grabend)

  • Temperatur: Tagsüber 26–30°C, nachts 20–22°C

  • Luftfeuchtigkeit: 30–50%, sehr trocken

  • Einrichtung: 70% Sand + 30% trockene Terrarienerde, gute Grabmöglichkeit, Deko optional (graben sich ein), flache Wasserschale

  • Ernährung: Heimchen, Schaben, Grillen, kleine Insekten

  • Verhalten: Nachtaktiv, Lauerjäger, gräbt sich ein und wartet auf Beute, sehr scheu und versteckt

  • Temperament: 2/10 – sehr ruhig und defensiv, Bisse extrem selten

  • Körperlänge: 2–2,5 cm (Beinspannweite bis 6–8 cm)

  • Haltungsschwierigkeit: 3/10 – einfach zu halten, aber versteckt sich meist

  • Herkunft: Südamerika, Trockengebiete von südlichem Ecuador und nördlichem Peru

  • Natürlicher Habitat: Küstenwüsten und trockene Wälder (Lomas). Sandiger bis steiniger Boden mit spärlicher Vegetation (Kakteen, Dornbüsche).

  • Im Hobby seit: Ca. 2000er Jahre

  • Haltungstipps: Tiefe Sandschicht zum Graben anbieten – die Spinne wird sich eingraben und tagelang nicht sichtbar sein, das ist normal. Abends füttern. Sehr selten Bisse, wenn doch: lokal (schmerzhaft), nicht medizinisch signifikant für diese südamerikanische Population. Regelmäßiger Austausch der obersten Sandschicht empfohlen.

  • Besonderheiten: Sechs-Augen-Spinne (drei Augenpaare), eine von insgesamt 21 Sicarius-Arten, die auf Amerika beschränkt sind (die gefährlicheren afrikanischen Arten wurden in die Gattung Hexophthalma umgeordnet). Sie ist ein lebendes "Fossil" der Eresidae-Familie.

© TT
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