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Blick auf die Wüstenlandschaft

Pterinochilus lugardi

  • Terrariumgröße: 30x30x30cm (bodenbewohnend, strauchbewohnend)

  • Temperatur: Tagsüber 24–28°C, nachts 20–22°C

  • Luftfeuchtigkeit: 50–60%, mäßig feucht

  • Einrichtung: Trockene Terrarienerde (tief), Versteck, Wasserschale, viele Äste oder Korkröhren für Klettermöglichkeiten

  • Ernährung: Heimchen, Grillen, Schaben

  • Verhalten: Aktiv, gräbt & spinnt, klettert gelegentlich

  • Temperament: 8/10 – sehr defensiv

  • Körperlänge: Ca. 4–5cm

  • Wachstumsrate: 7/10, zügig

  • Lebenserwartung: ♀️ 10-15 J., adult in ca. 1-2 J.; ♂️ 2-3 J., adult in ca. 1-2 J.

  • Haltungsschwierigkeit: 7/10

  • Herkunft: Südafrika

  • Natürlicher Habitat: Lebt in den trockenen Savannen Südafrikas, insbesondere in der Provinz Nordwest (z. B. nahe Rustenburg), in Höhenlagen von 1000–1400 m. Sie bewohnt offene Landschaften mit niedrigen Gräsern und vereinzelten Dornbüschen, wo sie in sandig-lehmigem Boden tiefe Höhlen gräbt, oft unter flachen Steinen oder in der Nähe von Termitenhügeln, aber auch in niedrigen Sträuchern Gespinste anlegt. Der Boden ist meist trocken, mit einer dünnen Schicht aus trockenen Gräsern, während die Regenzeit den Boden kurzzeitig feucht hält und das Gebiet in ein blühendes Ökosystem verwandelt.

  • Im Hobby seit: 1990er Jahre

  • Haltungstipps: Mäßige Luftfeuchtigkeit – eine feuchte Ecke und Wasserschale reichen. Biete trockenes Substrat mit Versteckmöglichkeiten – sie gräbt tief. Füge viele Klettermöglichkeiten wie Äste oder Korkröhren hinzu, damit sie ihre schönen Gespinste spinnen kann. Vorsicht, sie ist sehr defensiv und ihr Biss ist medizinisch relevant!

  • Besonderheiten: Der Name „lugardi“ ehrt den Naturforscher Frederick Lugard, der in Südafrika aktiv war. Diese Art ist für ihre Anpassung an extreme Trockenheit bekannt und kann lange Perioden ohne Wasser überstehen, was sie zu einer robusten Art macht. Ihr Körper zeigt ein helles Braun mit einem feinen, netzartigen Muster in Grau, das sie in ihrer Umgebung nahezu unsichtbar macht, während das Abdomen mit dichten, silbrigen Härchen bedeckt ist, die bei Lichteinfall wie ein zarter Schleier wirken – eine Erscheinung, die ihre Widerstandsfähigkeit unterstreicht.

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