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Blick auf die Wüstenlandschaft

Grammostola rosea

(incl. ex porteri)

  • Terrariumgröße: Min. 30x40x30cm (bodenbewohnend)

  • Temperatur: Tagsüber 22–26°C, nachts 18–22°C

  • Luftfeuchtigkeit: 50–60%, trocken

  • Einrichtung: trockene Terrarienerde, Versteck, trockene Deko nach Geschmack, Wasserschale

  • Ernährung: Heimchen, Grillen, Schaben

  • Verhalten: Ruhig

  • Temperament: 1/10 – gelassen

  • Körperlänge: Ca. 6cm 

  • Wachstumsrate:  3/10, langsam

  • Lebenserwartung: ♀️ 20-25 J., adult in ca. 5-8 J.; ♂️ 5-8 J., adult in ca. 4-7 J.

  • Haltungsschwierigkeit: 1/10 sehr einfach

  • Herkunft: Chile, Argentinien und möglicherweise Bolivien (umstritten)

  • Natürlicher Habitat: Lebt in ariden Wüstenrändern und trockenem Buschland mit sandigem oder steinigem Boden. Sie gräbt tiefe Höhlen (bis 50 cm) unter Felsen oder in Böschungen, um sich vor extremen Temperaturen (bis 40 °C tagsüber, kühl nachts) und niedriger Luftfeuchtigkeit (20-40 %) zu schützen. Das Klima ist arid mit seltenen Regenfällen. Vegetation ist karg, meist Dornbüsche und Kakteen. Die Winter in diesen Regionen sind sehr kalt und nachts sinken die Temperaturen auch mal unter den Gefrierpunkt.

  • Im Hobby seit: 1980er Jahre

  • Haltungstipps: Wenn man sie trocken hält, kann man kaum was falsch machen. Ein Wassernapf ist Pflicht. Wer versuchen möchte, diese Art nachzuziehen sollte unbedingt den Winter simulieren.

  • Besonderheiten: Die Färbung der G. rosea variiert stark je nach Herkunftsregion in Chile. Von nördlichen bis südlichen Populationen nimmt die Rottönung zu, was zu auffälligen Farbunterschieden führt. Die Art kommt in Varianten wie Grau, Rot oder Rosa vor, mit einem charakteristischen rosafarbenen Schimmer auf dem Carapax. G. rosea wurde mit G. porteri synonymisiert, weshalb im Handel zwischen der grauen Form (NCF, ex porteri) und der roten Form (RCF oder "red") unterschieden wird. Kreuzungen dieser Farbvarianten sind nicht empfehlenswert, um die genetische Reinheit zu erhalten. Aufgrund ihres ruhigen und freundlichen Wesens zählt G. rosea zu den beliebtesten Vogelspinnenarten, was sie im Handel oft rar und schwer erhältlich macht. Zudem neigt sie zu längeren Fresspausen, die mehrere Monate andauern können.

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