
Euphrynichus bacillifer
(Geißelspinne)
Terrariumgröße: 40x30x40 cm (kletternd, bevorzugt Höhe)
Temperatur: Tagsüber 26–30°C, nachts 22–25°C
Luftfeuchtigkeit: 70–80%, feucht
Einrichtung: Feuchte Terrarienerde (3-5 cm tief), senkrechte Korkrinde, Moos, Kletteräste, kleine Wasserschale, tropische Pflanzen
Ernährung: Heimchen, Schaben, kleine Fliegen
Verhalten: Nachtaktiv, scheu, lauert an Kletterflächen
Temperament: 3/10 – friedlich, nicht giftig
Körperlänge: Ca. 2-3 cm (Körper, Beine bis 10 cm Spannweite)
Haltungsschwierigkeit: 3/10 – anfängerfreundlich
Herkunft: Tansania, Kenia
Natürlicher Habitat: Lebt in feuchten Regenwäldern des Usambara-Gebirges in Tansania, bei 25–31°C tagsüber, 22–26°C nachts, Luftfeuchtigkeit 75–90%. Vegetation umfasst dichte Farne, Bananenstauden und Mahagonibäume. Häufig an Baumrinden oder unter Blättern. Jagt nachts Insekten, tagsüber verborgen.
Im Hobby seit: 2000er Jahre
Haltungstipps: Halte das Terrarium feucht mit guter Belüftung, um Schimmel zu vermeiden. Senkrechte Kletterflächen aus Kork oder Rinde sind essenziell, da sie viel klettert. Geißelspinnen sind harmlos, aber lieber mit einer Pinzette füttern, um Stress zu vermeiden. Füttere wöchentlich, Jungtiere häufiger. Einzelhaltung ist sicherer, Gruppenhaltung funktioniert nur mit viel Platz.
Besonderheiten: Ihre kräftigen, klauenartigen Pedipalpen schnappen blitzschnell nach Beute und wirken wie Mini-Scheren – ein Anblick, der viele gruselt! Oft als „lebendiger Schatten“ wahrgenommen, schleicht sie nachts über Rinde, was ihr einen unheimlichen Ruf einbringt. Besonders faszinierend: Mütter tragen ihre winzigen Babys auf dem Rücken, ein rührendes Bild, das den Gruselfaktor ausgleicht. Im Hobby ein Star für ihre einzigartige Mischung aus unheimlich und liebevoll.


%20(1).png)