
Eresus walckenaeri
(Röhrenspinne)
Terrariumgröße: 20x20x20 cm (terrestrisch)
Temperatur: Tagsüber 22–26°C, nachts 18–22°C
Luftfeuchtigkeit: 50–70%, mäßig feucht halten
Einrichtung: Trockene Terrarienerde, Bodenpolizei, Moos, viele Äste, kleine Korkstücke, flache Wasserschale, trockene Deko nach Geschmack
Ernährung: Heimchen, Schaben, Grillen
Verhalten: Nachtaktiv, baut Röhrennetze im Boden, scheu
Temperament: 1/10 – friedlich, harmlos
Körperlänge: Weibchen ca. 2 cm, Männchen ca. 1–1,5 cm
Haltungsschwierigkeit: 2/10
Herkunft: Östliches Mittelmeergebiet. Griechenland, Türkei und der Levante (Syrien, Israel)
Natürlicher Habitat: Lebt in trockenen, sonnigen Hügeln der Peloponnes, Griechenland, bei 22–32°C tagsüber, 16–22°C nachts, Luftfeuchtigkeit 45–60%. Vegetation umfasst niedrige Sträucher, Thymian und trockene Gräser. Häufig unter Steinen oder in Bodenrissen, baut Röhrennetze mit rosa-gelbem Schimmer, jagt tagsüber und nachts, bleibt meist verborgen.
Im Hobby seit: 1990er Jahre
Haltungstipps: Biete eine Schicht trockene Terrarienerde (ca. 10 cm), damit sie ihre Röhren bauen kann und füge trockene Deko wie Steine oder Äste hinzu, um die Umgebung natürlicher zu gestalten. Halte die Luftfeuchtigkeit mäßig mit einer kleinen Wasserschale und gelegentlichem Besprühen. Füttere mit kleinen Insekten und störe sie nicht unnötig – sie ziehen sich bei Gefahr in ihre Röhre zurück.
Besonderheiten: Die Männchen sind ein bunter Hingucker: ihr leuchtendes Orange mit schwarzen Flecken erinnert an winzige Marienkäfer, was sie im Hobby unglaublich „niedlich“ macht! Weibchen hingegen sind schwarz-grau, kräftig, und spinnen Röhrennetze, die wie gruselige, seidige Tunnel wirken – ein Anblick, der fasziniert und leicht schaudern lässt. Nach dem Schlüpfen fressen Jungtiere die Mutter (Matriphagie), ein makabres, aber beeindruckendes Verhalten, das zeigt, wie hingebungsvoll diese Art ist. Im Hobby ein Favorit für die einfache Pflege und den starken Kontrast zwischen putzigen Männchen und mysteriösen Weibchen.


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