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Blick auf die Wüstenlandschaft

Eresus sandaliatus

  • Terrariumgröße: 20x20x20 cm (terrestrisch)

  • Temperatur: Tagsüber 22–26°C, nachts 18–22°C

  • Luftfeuchtigkeit: 50–70%, mäßig feucht halten

  • Einrichtung: Trockene Terrarienerde, Bodenpolizei, Moos, viele Äste, kleine Korkstücke, flache Wasserschale, trockene Deko nach Geschmack

  • Ernährung: Heimchen, Schaben, Grillen

  • Verhalten: Nachtaktiv, baut Röhrennetze im Boden, scheu

  • Temperament: 2/10 – friedlich, harmlos

  • Körperlänge: 0,8–1,5 cm (Beinspannweite bis 3 cm)

  • Haltungsschwierigkeit: 2/10

  • Herkunft: Nordeuropa und westliches Mitteleuropa. Dänemark, Südengland, Deutschland (Schleswig-Holstein), Tschechien, Donau-Region in Bayern und nördliches Frankreich.

  • Natürlicher Habitat: Sie lebt auf trockenen Heiden, Wiesen und Sandböden mit lichter Vegetation. Sie ist die nördlichste der europäischen Samtspinnen und zeigt Anpassungen an kühlere, gemäßigtere Klimazonen.

  • Im Hobby seit: 2000er Jahre

  • Haltungstipps: Biete trockene Terrarienerde (5–10 cm tief) zum Graben und trockene Deko wie Steine oder Äste für ein natürliches Aussehen. Halte die Luftfeuchtigkeit mit einer Wasserschale und minimalem Besprühen mäßig – sie bevorzugt trockene Bedingungen. Füttere mit kleinen Insekten und vermeide häufiges Hantieren, da sie empfindlich auf Störungen reagiert.

  • Besonderheiten: Eresus sandaliatus, oft „Marienkäferspinne“ genannt, zeigt bei Männchen eine schwarz-rote Färbung, die an Marienkäfer erinnert, während Weibchen samtig schwarz sind. Ihre Röhrennetze haben oft einen bläulichen Schimmer und sind kunstvoll gewebt. Im Hobby ist sie wegen ihrer Schönheit und ihrer nordeuropäischen Herkunft ein beliebter Vertreter der Samtspinnen!

© TT
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