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Image by Amos Tade

Phoneutria fera

  • Terrariumgröße: 30x30x30 cm (terrestrisch, semiarboral)

  • Temperatur: Tagsüber 25–29°C, nachts 22–24°C

  • Luftfeuchtigkeit: 70–85%, feucht halten

  • Einrichtung: Feuchte Terrarienerde, Bodenpolizei, Moos, Pflanzen, Korkhöhle, flache Wasserschale

  • Ernährung: Heimchen, Schaben, Grillen

  • Verhalten: Nachtaktiv, jagend, aggressiv

  • Temperament: 9/10 – aggressiv, kann beißen

  • Körperlänge: 4–5 cm (Beinspannweite bis 15 cm)

  • Haltungsschwierigkeit: 10/10 – Nur für absolut erfahrene und vorsichtige Halter. Keine Anfänger!

  • Herkunft: Südamerika (z. B. Brasilien)

  • Natürlicher Habitat: Ungestörte, dichte tropische Regenwälder des Amazonasbeckens. Der Boden ist feucht und lehmig, bedeckt mit Laub und verrottendem Holz. Die Vegetation besteht aus dichten Bäumen, Lianen und Unterholz, das ein heißes, feuchtes Klima mit starkem Regen bietet.

  • Im Hobby seit: 2000er Jahre

  • Haltungstipps: Verwende feuchte Terrarienerde und füge eine Korkhöhle hinzu. Halte die Luftfeuchtigkeit durch feuchtes Moos und Besprühen hoch. Füttere abends mit lebender Beute – sei extrem vorsichtig, da ihr Biss medizinisch relevant ist! Verwende Schutzkleidung und lange Pinzetten.

  • Besonderheiten: Phoneutria fera ist eine Wanderspinne mit brauner Färbung und roten Cheliceren. Sie ist eine der giftigsten Spinnen der Welt und wird zusammen mit Phoneutria nigriventer im Guinness World Records aufgeführt. Das Gift enthält über 41 verschiedene Neurotoxine und ist extrem potent. Ein Biss verursacht nicht nur intensive, unerträgliche Schmerzen lokal an der Bissstelle, sondern führt auch zu Lähmungserscheinungen und einer ungewöhnlichen Nebenwirkung, die als Priapismus bekannt ist (unwillkürliche Erektion beim Mann). Das klingt komisch, ist aber ein wichtiges medizinisches Symptom, das Ärzte erkennen müssen. im Hobby eine Herausforderung für Profis.

© TT
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