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Image by Amos Tade

Gandanameno spp.

(Samtspinne)

  • Terrariumgröße: 30x30x20 cm (terrestrisch)

  • Temperatur: Tagsüber 22–29°C, nachts 22–24°C

  • Luftfeuchtigkeit: 40–60%, trocken bis mäßig feucht

  • Einrichtung: Trockene bis leicht feuchte Terrarienerde, Korkhöhlen, lockere Baumrinde, flache Wasserschale, trockene Deko

  • Ernährung: Heimchen, Schaben, Grillen

  • Verhalten: Nachtaktiv, grabend, sozial (mehrere Individuen können zusammenleben), baut lange Röhren mit seidigen Wänden

  • Temperament: 1/10 – äußerst friedlich und sanft

  • Körperlänge: 2–4 cm (Weibchen größer), Beinspannweite bis 8 cm

  • Haltungsschwierigkeit: 2/10, anfängerfreundlich

  • Herkunft: Südafrika (Western Cape, Limpopo), Namibia, Zimbabwe

  • Natürlicher Habitat: Südliche und östliche Savannen Afrikas. Die Art bevorzugt trockene bis semiaride Graslandschaften, Savannen und felsige Gebiete. Sie lebt unter loser Baumrinde auf Bäumen oder unter Steinen und Geröll, wo sie lange, bis über einen Meter messende Röhren aus dichter Seide baut. Das Klima ist warm und trocken mit moderaten bis geringen Regenfällen. Charakteristische Habitate sind die Western Cape Region und die Trockengebiete von Namibia.

  • Im Hobby seit: 2010er Jahre

  • Haltungstipps: Biete reichlich Grabmöglichkeit mit trockener Terrarienerde (10cm tief) und lockere Baumrinde oder Korkstücke, unter denen die Spinnen graben können. Gandanameno bauen wunderbare Seide-Retreats.

    Besonderheit: Halte die Luftfeuchtigkeit moderat mit nur gelegentlichem Besprühen. Sie sind sehr friedlich und stressarm, außerdem aktive, aber nicht aggressive Jäger.

  • Besonderheiten: Gandanameno spp. sind Samtspinnen (Familie Eresidae), nicht Vogelspinnen! Sie zeichnen sich durch ihre dichte, samtartige Körperbehaarung und tiefdunkle Färbung aus. Weibchen sind schwarz bis dunkelbraun mit charakteristischen weißen Flecken auf dem Hinterleib, Männchen wirken grauer und weniger kontrastreich. Was Gandanameno besonders macht: Sie sind ungewöhnlich sozial für Spinnen! Mehrere Individuen teilen sich einen Bau und bauen gemeinsam an großen, feinen Seidennetzwerken, ein faszinierendes Verhalten, das selten bei Spinnen vorkommt. Die Weibchen produzieren mehrere Eiersäcke während ihres Lebens (Kein Matriphagie-Verhalten wie bei anderen Samtspinnen). Sie sind extrem mild und friedlich, perfekt für Anfänger, die spannend Seidenarchitektur beobachten möchten. Ihre langen, eng verwobenen Röhren sind kunstvolle Meisterwerke aus feiner Seide. Im Hobby ein wahres Geheimnis: wunderschön, sozial und unkompliziert!

Gandanameno echinata
Gandanameno echinata

© TT
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