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Image by Amos Tade

Poecilotheria tigrinawesseli

  • Terrariumgröße: 30x30x50cm (baumbewohnend)

  • Temperatur: Tagsüber 24–28°C, nachts 20–22°C

  • Luftfeuchtigkeit: 70–80%, feucht halten

  • Einrichtung: Feuchte Terrarienerde, senkrechte Rinde/Ast, Wasserschale, Bodenpolizei, Pflanzen, Moos

  • Ernährung: Heimchen, Grillen, Schaben

  • Verhalten: Schnell, klettert geschickt

  • Temperament: 7/10 – nervös

  • Körperlänge: Ca. 7-8cm

  • Wachstumsrate: 10/10, extrem schnell

  • Lebenserwartung: ♀️ 10-15 J., adult in ca. 1-2 J.; ♂️ 2-3 J., adult in ca. 1-2 J.

  • Haltungsschwierigkeit: 6/10

  • Herkunft: Indien

  • Natürlicher Habitat: Endemisch in den Ostghats von Andhra Pradesh, Indien, wo sie bislang nur von wenigen, weit verstreuten Fundorten bekannt ist. Sie bewohnt die feuchten Laubwälder dieser Region, die von einem deutlichen Wechsel zwischen Trocken- und Regenzeit geprägt sind. In den Baumkronen findet sie in Astlöchern und unter loser Rinde Schutz, wo sie sich in seidene Wohnröhren zurückzieht. Während der Regenzeit sorgt die dichte Vegetation für hohe Luftfeuchtigkeit im Kronendach, während die Wälder in der Trockenzeit deutlich karger wirken. Eine Schwankung, die sich auch in der Haltung durch saisonal angepasste Sprühintervalle nachahmen lässt. Aufgrund ihres kleinen, fragmentierten Verbreitungsgebiets gilt der Lebensraum als zunehmend durch Abholzung bedroht, was die Art in der Wildnis besonders schützenswert macht.

  • Im Hobby seit: 2000er Jahre

  • Haltungstipps: Hohe Luftfeuchtigkeit – regelmäßig sprühen. Senkrechte Kletterflächen sicher fixieren. Vorsicht, sie ist flink und ihr Biss ist medizinisch relevant!

  • Gruppenhaltung: Die Aufzucht von Jungtieren in Gruppen gilt bei tigrinawesseli als gut möglich, besonders im ersten Lebensjahr. Mit zunehmendem Alter steigt jedoch das Risiko von Revierstreitigkeiten, weshalb bei größeren Terrarien oder ab Subadult-Stadium eine engmaschige Beobachtung bzw. Trennung empfehlenswert ist.

  • Besonderheiten: Tigrinawesseli ist morphologisch Formosa ähnlich, genetisch jedoch näher mit Miranda verwandt. Die Art zeigt einen auffälligen violetten Schimmer am Vorderkörper und im Bereich der Cheliceren, der nach der Häutung besonders intensiv ist und mit der Zeit dunkler wird, bevor die nächste Häutung ansteht. Alle Arten der Gattung Poecilotheria sind im Anhang II des Washingtoner Artenschutzabkommens (CITES) gelistet und somit herkunftsnachweispflichtig.

© TT
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