
Cupiennius salei
(Große Wanderspinne)
Terrariumgröße: 30x30x40 cm (baumbewohnend)
Temperatur: Tagsüber 24–28°C, nachts 20–23°C
Luftfeuchtigkeit: 70–85%, feucht halten
Einrichtung: Feuchte Terrarienerde, Bodenpolizei, Moos, viele Äste, Korkstücke, Pflanzen, Wasserschale
Ernährung: Insekten (Heimchen, Grillen, Schaben)
Verhalten: Aktiv, jagt ohne Netz, nachtaktiv
Temperament: 5/10 – nervös, kann beißen
Körperlänge: 3–4 cm (Beinspannweite bis 15 cm)
Haltungsschwierigkeit: 3/10
Herkunft: Mittel- und Südamerika (z. B. Mexiko bis Peru)
Natürlicher Habitat: Tropische Regenwälder Zentral- und Südamerikas, von Südmexiko bis Peru. Die Art bewohnt vor allem niedrige bis mittlere Höhenlagen bis 1000 Meter. Sie ist eng an bestimmte Pflanzen gebunden und versteckt sich tagsüber an den Basen von Blatttrichtern, besonders auf Bromelien, Bananenpflanzen und Agaven. Diese mechanisch stabilen, länglichen Blätter bieten den perfekten Rückzugsort. Das Klima ist warm und sehr feucht mit extremen Regenfällen.
Im Hobby seit: 1990er Jahre
Haltungstipps: Biete eine senkrechte Korkröhre und viele Äste, damit sie lauern und klettern kann, und füge Pflanzen hinzu, um den tropischen Lebensraum zu simulieren. Halte die Luftfeuchtigkeit durch feuchtes Moos und gelegentliches Besprühen stabil. Sie ist ein aggressiver Jäger. Sichere das Terrarium gut, da sie schnell und kletterfreudig ist, und vermeide Handhabung, da ihr Biss schmerzhaft ist (wenn auch nicht gefährlich).
Besonderheiten: Cupiennius salei, die „Wandernde Jägerspinne“, ist eine der größten Arten der Gattung, mit brauner Färbung und roten Cheliceren bei Männchen. Ihre Größe, Schnelligkeit und ihr Jagdinstinkt machen sie zu einem Klassiker im Hobby. Sie ist auch in der Forschung bekannt, da ihre Vibrationswahrnehmung intensiv studiert wurde. Das Gift ist extrem toxisch für Insekten (tötet sie schneller als Phoneutria), aber relativ harmlos für Menschen. Ein Biss verursacht lokale Schmerzen und Schwellungen, aber nicht mehr.
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