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Image by Amos Tade

Avicularia avicularia

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  • Terrariumgröße: Min. 30x30x40cm (baumbewohnend) 

  • Temperatur: Tagsüber 24–28°C, nachts 20–22°C 

  • Luftfeuchtigkeit: 70–85%, feucht halten 

  • Einrichtung: Feuchte Terrarienerde, Bodenpolizei, senkrechte Korkröhre, Äste, Wasserschale, Pflanzen, Moos 

  • Ernährung: Heimchen, Grillen, Schaben 

  • Verhalten: Friedlich, flink, klettert geschickt 

  • Temperament: 2/10 – neugierig, aber freundlich

  • Körperlänge: Ca. 5–6cm 

  • Wachstumsrate: 6/10, etwas zügig

  • Lebenserwartung: ♀️ 10-15 J., adult in ca. 2-3 J.; ♂️ 2-3 J., adult in ca. 1,5-2 J.

  • Haltungsschwierigkeit: 3/10 (einfach, feuchtigkeitsempfindlich)

  • Herkunft: Panama bis Brasilien (Amazonasgebiet)

  • Natürlicher Habitat: Tropische Regenwälder mit dichter Baumkronenschicht. Diese baumbewohnende Art lebt in Höhen von 1-30 Metern, oft in Astgabeln, Baumhöhlen oder zwischen Epiphyten. Die Umgebung ist feucht (80-100 % Luftfeuchtigkeit) und warm (25-30 °C), mit reichlich Niederschlag. Sie spinnt unregelmäßige Gespinste als Rückzugsorte.

  • Im Hobby seit: 1750er Jahre (als erste beschriebene Vogelspinne) 

  • Haltungstipps: Hohe Luftfeuchtigkeit – regelmäßig sprühen, gute Belüftung. Senkrechte Kletterflächen fixieren. Füttere regelmäßig, sie ist aktiv. 

  • Besonderheiten: Pinke Fußpolster – als adulte Spinne ein Klassiker. Baut oft Netze in der Höhe. 2017 wurden mehrere Avi-Arten mit A. avicularia synomysiert.

  • Die Morphotypen von Avicularia avicularia

    • Morphotyp 1 (M1): Die klassische Form. Häufig aus Guyana importiert. Zeichnet sich durch eine metallisch-grüne bis bläuliche Grundfärbung des Carapax und goldene Beinringe aus. Im Hobby lief sie oft unter Namen wie „sp. Blue Velvet“.

    • Morphotyp 2 (M2): Eine sehr robuste, große Form aus Brasilien (Pará). Auffällig sind die dichten, auffällig roten Haare am Abdomen und dem vierten Beinpaar. Entspricht der ehemaligen Art Avi. braunshauseni.

    • Morphotyp 3 (M3): Gefunden vor allem in Venezuela (Caracas). Wird im Hobby häufig mit Tieren assoziiert, die als Avicularia geroldi im Umlauf waren (stark bläulicher Schimmer).

    • Morphotyp 4 (M4): Eine peruanische Lokalform aus der Region Tambopata/Madre de Dios. Sie besitzt keine „grizzled setae“ (hell geringelte Haare) und zeigt klare, helle Beinringe. Entspricht Tieren, die im Hobby teils als A. azureklassi oder A. sp. „Tambopata“ liefen.

    • Morphotyp 5 (M5): Nachgewiesen im bolivianischen Amazonasgebiet (Pando). Eine optisch schlichtere Form, die oft mit der ehemaligen Avicularia velutina in Verbindung gebracht wird.

    • Morphotyp 6 (M6): Die berühmte ehemalige A. metallica. Sie stammt aus Französisch-Guayana, Guyana sowie Trinidad und Tobago. Charakteristisch ist das namensgebende „grizzled“ Aussehen mit auffällig weißen oder silbrigen Haarspitzen über einer sehr dunklen Grundfarbe. Wird bis heute massenhaft importiert. Ein wunder, dass sie noch nicht ausgerottet wurde.

    • Morphotyp 7 (M7): Eine weitere brasilianische Lokalform aus Juruti (Pará), die sich farblich leicht von M1 und M2 abgrenzt und primär für die wissenschaftliche Abdeckung regionaler Varianten eingeführt wurde


© TT
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